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Über mich

Politik




Wofür stehe ich?



Aufgewachsen bin ich in einer politischen Familie, das Interesse am politischen Tagesgeschehen bestimmte einen großen Teil der Gespräche, die in der Familie geführt wurden.



Hier nehme ich konkret Stellung zu den wichtigsten politischen Ressorts. Ergänzt werden hier noch "Innere und äußere Sicherheitspolitik", "Familienpolitik", "Agrar- und Verbraucherpolitik", sowie "Wissenschaft und Moral", eventuell auch "Bildungspolitik"

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Innenpolitik


In der Innenpolitik bestimmt zur Zeit ein wichtiges Thema das öffentliche Interesse, nämlich die Flüchtlings-Krise.

Die Bundesrepublik ist das wirtschaftsstärkste Land in Europa. Dies ist zwar durch die demokratischen Rahmenbedingungen, als auch durch den Fleiß und die Anstrengungen der Bürger in diesem Land erreicht worden. Dies bedeutet nicht, dass wir diesen damit verbundenen Wohlstand nicht auch mit anderen teilen können oder sollen.

Wenn ein Mensch in seinem Heimatland durch kriegerische oder terroristische Zustände an Leib und Leben bedroht ist und er keine andere Möglichkeit sieht, als sein Land zu verlassen und nach Europa zu fliehen, haben wir eine moralische Verpflichtung, diesen Menschen zu helfen. Ich bin stolz darauf, dass in meinem Heimatland so viele freiwillige und ehrenamtliche Helfer bereit sind, die Behörden bei der Bewältigung dieser großen Aufgabe zu unterstützen.

Ich bin froh, dass unsere Bundeskanzlerin ganz klar an ihrem Kurs festhält und wünsche ihr Kraft und Gesundheit, um auch den Anfeindungen und Kritiken stand zu halten. Ich unterstütze ausdrücklich die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel. Sie möge sich nicht von den inkompetenten CSU-Eiferern, die der AfD nachäffen, beeindrucken lassen und einfach mal überlegen, ob eine schwarz-rote Regierungskoalition ohne die CSU nicht auch möglich ist. Wie eine Schwesterpartei fühlt sich deren Verhalten sowieso nicht an.

Ich bin erschrocken über das Emporkommen rechtspopulistischer und rechtsextremer Gedanken und Sprüche.


Lösungsansätze sehe ich darin, die humanitäre Katastrophe auf zu fangen und die Fluchtursachen zu beseitigen. Dazu gehört auch, dass Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern konsequent zurück geschickt werden. Dies gilt auch für Afghanistan-Flüchtlinge, denn dort vor Ort versuchen unter anderem deutsche Soldaten und Helfer (Ärzte, Aufbauhelfer, Entwicklungshelfer) das Land zu stabilisieren. Es kann nicht sein, dass diese Helfer ihr Leben und die Gesundheit riskieren und junge afghanische Männer, anstatt mit beim Aufbau an zu packen, einfach das Weite suchen.

Über weitere Themen der Innen- und Sicherheitspolitik werde ich hier später meine Position darlegen.
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Wirtschaftspolitik


Wirtschaft ist meiner Meinung nach die Summe aller Aktivitäten, die sich im weitesten Sinne am Markt begegnen. Je freier das Spiel der wirtschaftlichen Kräfte am Markt möglich ist, desto stärker setzen sich die Kräfte durch, die vom natürlichen Trieb des Menschen, der Gier (oder: Habgier, Streben, Ehrgeiz, Raffsucht...), bestimmt sind. Benachteiligt sind immer die Schwachen, die häufig nicht über die Fähigkeiten und Ressourcen verfügen, mit denen man sich am Markt behaupten kann. Dies führt im Kapitalismus zu einer immer stärker wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich. Dem zu begegnen wurden viele Möglichkeiten versucht, die immer zur Einschränkung der Märkte geführt hat. Diese Einschränkung der Märkte, die meiner Meinung nach notwendig sind, müssen ganz moderat vorgenommen werden, sonst funktionieren sie nicht mehr und die Wirtschaft bricht zusammen. Die in der Bundesrepublik Deutschland aufgebaute Soziale Marktwirtschaft kommt dieser Anforderung am nächsten und ist möglicherweise die einzige Wirtschaftsform, die sich am besten mit Demokratie vereinbaren lässt. Einschränkungen und Regulierungen unterliegen der Gefahr, dass die Kreativität auch eingeschränkt wird und dadurch die Wirtschaft zusammen bricht (z.B. im Sozialismus/Kommunismus)

Hieraus leitet sich für mich ab, dass ich die Marktwirtschaft befürworte, die mit sozialer Komponente ausgestattet ist. Wirtschaftspolitisch bin ich liberal.
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Sozialpolitik



Da nicht alle Menschen in einer Gesellschaft gleich sind, bzw. mit gleichen Fähigkeiten, das Leben zu meistern, ausgestattet sind, bzw. aufgrund ihrer Gesundheit eingeschränkt tätig sein können, ergibt sich ein soziales Gefälle, das objektiv gesehen nie ganz ausgeglichen werden könnte, aber eine Gesellschaft, ein Staat, hat die Verantwortung dafür, dass alle seine Bürger ausreichend ausgestattet sind, um ein Leben in Würde zu führen. Dies ist in den Artikeln des Grundgesetztes ausführlich beschrieben und ich muss hier sicherlich nicht betonen, dass ich voll hinter dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland stehe. Allerdings gebe ich zu, dass ich zu vielen sozialen Problemen keine Lösung kenne. Solidarität und Bildung sind als Basis schon mal eine brauchbare Hilfe für alle, die an der Lösung der Probleme arbeiten. Extreme und radikale Lösungen lehne ich strikt ab.

Mir selbst ist die Orientierung an den Grundsätzen der Christlichen Lehre sehr hilfreich.
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Parteipolitik



Die Mehrheit der Bürger zeigt sich desintererssiert an der Politik. Das ist logisch, wenn man sich an den verbalen Unverständlichkeiten mancher Politiker orientiert. Weil "Republik" übersetzt "öffentliche Sache" heißt, sind die Politiker gezwungen, viel nach außen zu tragen und das politische System in einer Demokratie transparent zu gestalten. Trotzdem ist es meiner Meinung nach inakzeptabel, die Demokratie als von Gott gegeben hin zu nehmen. Nur durch permanente politische Arbeit für die Gemeinschaft wird eine Demokratie zu einem festen Bestandteil unseres Lebens. Für mich gilt als politischer Grundsatz, dass man diejenigen Entscheidungen treffen oder unterstützen muss, die das Beste für unser Land, unsere Kommune bewirken.

Politische Entscheidungen zu treffen, die einzelne bevorzugen oder sogar dem Entscheidungsträger allein nützen, ist Korruption. Ich selbst sehe meine Vorstellung von Politik am ehesten durch die Christlich-Demokratische-Union vertreten, deshalb bin ich dort Mitglied. Ich verstehe unter "konservativ", dass man die Dinge, die sich bewährt haben, erhalten soll, und die Dinge, die verbesserungswürdig sind, ändert.
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Umweltpolitik



Als Kind auf einem Bauernhof groß geworden, bin ich schon sehr früh daran gewöhnt worden, mit der Natur im Einklang zu leben. Die Jahreszeiten aus landwirtschaftlicher Sicht haben den Rhytmus bestimmt und man lernt sehr früh die Bedeutung dafür, warum ein Frostwinter mit Schnee für die Regeneration des Bodens notwendig ist, dass bei Regenwetter die Getreideernte nicht möglich ist, warum die Bäume im Herbst das Laub abwerfen und wie schön es ist, im Frühling das Erwachen der Natur zu erleben. Natürlich habe auch ich sehr früh den Unterschied zwischen Sommer- und Wintergerste, Futter-, Kohl- und Zuckerrüben, Apfel- und Zwetschgenbaum gekannt, und natürlich wußte ich als Kind, wann das Getreide zur Ernte reif war. Mein Vater hat mir auch erklärt, warum bei Hanglage immer nur von unten nach oben gepflügt wurde und wie wichtig es ist, die Melkmaschine nach der Benutzung jedesmal gründlich zu reinigen. Auch als kleines Kind habe ich selbst gemerkt, dass das Spritzen der Felder gegen Unkraut und Ungeziefer regelrecht giftig riecht. Bis heute ist es für mich wichtig, dass diese Natur erhalten werden muss. Wenn wir heutzutage bei mehreren schneereichen Tagen mit z.T. eisiger Kälte leicht vergessen, dass sich das Erdklima trotzdem erwärmt und man sieht, dass sich die Staaten auf globalen Klimakonferenzen nicht auf das allernotwendigste einigen können, dann wünsche ich mir, dass sich mehr Leute Gedanken darüber machen, welchen Beitrag jeder einzelne hier leisten kann.

Welche Hauptgefahren bedrohen unsere Umwelt, unseren Planeten?
1. Klimaerwärmung, Steigen der Meeresspiegel, Verwüstungen auch der gemäßigten Zonen
2. Zerstörung durch Kriege
3. Vergiftungen durch unsachgemäße oder verbotene Handhabung von Substanzen, die hochgiftig sind
4. Explosion durch Atomreaktoren, wie Tschernobyl, Fukoschima, Rhode Island

Verursacher sind in allen Fällen die Menschen. Ich selbst lehne schon immer Atormreaktoren ab, weil deren Entsorgung nicht organisiert ist, an einen gefährlichen erstzunehmenden Störfall habe ich selbst erst nach Fukoschima geglaubt. Ich unterstütze grundsätzlich den Atomausstieg. Wenn es uns in Deutschland gelingt, ohne Atomstrom auszukommen, dann sind wir Vorreiter und Beispiel für viele Staaten, die nur abwarten und sehen, was die Deutschen machen. Sie werden mitmachen, wenn uns der Ausstieg gelingt. Allerdings bin ich nicht sicher, dass der Atomaussieg nur dadurch zu erreichen ist, dass die deutschen Stromzahler, das sind im wensentlichen die Bürger, mehr zahlen und Betriebe, die viel Energie benötigen, weniger zahlen. Ich glaube auch nicht, dass durch Regelungen, die die Politik vornimmt, d.h. von oben nach unten anordnet, die Energiewende zu schaffen ist. Es gibt nur eine praktikable Lösung:

Jedes Land, jeder Landkreis, jede Kommune, ja sogar jeder einzelne Bürger muss verpflichtet werden, dass er versucht, energiemäßig autonom zu sein, und der Staat greift nur ein, wo dies nicht möglich ist. Das wäre ein Streben aller in die gleiche Richtung.
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Kommunalpolitik



Seit über 10 Jahren bin ich in der Kommunalpolitik meiner Heimatgemeinde Grävenwiesbach tätig. Ich bin in der CDU aktiv, indem ich die Parteienarbeit in Grävenwiesbach unterstütze, insbesondere meinen Sohn, der Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Grävenwiesbach ist. Darüber hinaus engagiere ich mich in der Senioren-Union, bei der ich in der Gemeinde Grävenwiesbach mitarbeite und im Hochtaunuskreis aktives Vorstandsmitglied bin.

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