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Über mich

Garten






Mein Garten ist naturnah angelegt. Er besteht aus mehreren Bereichen:

+ Acht Quadratmeter Hochbeet, vier Quadratmeter Flachbeet, Paprikakiste und Glashaus
+ Rasenfläche mit Obstbaumbestand
+ Gartenteich
+ Grillecke
+ Misthaufen, Komposthaufen
+ drei Terrassenbereiche, bzw. Sitzecken
+ Gotisches Hoftor mit Einfahrtbereich
+ Vorgarten mit integrierten Parkplätzen
+ Blumenbeete und Blumenrabatten

Alle Wege und Plätze sind mit Natursteinen gepflastert, Zufahrten im Terrassenbereich mit roten Betonsteinen. Die leichte Hanglage wird durch Terrassen, die mit Trockensteinmauern befestigt sind, nivelliert. Der Sockel des Wohnhauses wird mit Natursteinen verkleidet, zum Teil ist aber noch die ursprüngliche "Riemchen-Verkleidung" zu sehen.
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Hochbeet

Das Hochbeet ist auf 2 m Breite und 4 m Länge mit Natursteinen gemauert, etwa 1,30 m hoch und hat an der Längsseite eine mit 6 Stufen in die Mauer integrierte Steintreppe. Angebaut werden Radieschen, Karotten, Busch- und Stangen-Bohnen, sowie Erbsen und anderes Gemüse. Ein Teil fungiert als Kräuterecke für Gewürzkräuter.
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Flachbeet

Das quadratische Flachbeet mit der Kantenlänge von etwa 2 m wird bepflanzt mit Petersilie, Radieschen, Fenchel und anderen Gemüsesorten. Es ist dabei immer darauf zu achten, dass Wurzelgemüse (wie rote Beete und Karotten) nicht dort angebaut wird, wo im Herbst frischer Mist als Dünger eingegraben wurde. Dies fördert den Befall von Würmern und Maden. Ansonsten ist Pferdemist der ideale Dünger für den Garten, wenn er richtig "durchgereift" ist. Petersilie darf nie an zwei aufeinander folgenden Jahren auf der gleichen Stelle gesät werden. Ich versuche immer, die Tabelle mit "guten und schlechten Nachbarn" zu beachten. Als künstliche Düngung ist auch die Verwendung von Blaukorn (Volldünger) zugelassen, wenn dieser Dünger nur N (Stickstoff), P (Phosphor) und K (Kalium) enthält, was als Naturdünger gilt. Zusätze von Schwefel, Calcium und Magnesium und Spurenelemente versuche ich zu vermeiden, weil diese nicht klar definiert sind und ich dadurch nicht mehr sagen könnte, dass ich Bio-Produkte anbaue. Unkrautvertilgungsmittel und andere Gifte kommen überhaupt nicht in meinem Garten zum Einsatz, auch nicht auf den Wegen oder gepflasterten Stellen. Das sich dort breit machende Unkraut wird entweder mit Essig vernichtet oder ausgezupft (gejätet).
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Paprika-Kiste

Ein wichtiges Gemüse ist für mich Paprika. Ich pflanze von Peperoni und Chili über leicht pikante Paprika bis zu den milden Gemüsepaprika, die entweder lang oder dick sein können, an. Paprika wird in der Regel immer zuerst grün in der Wachstumsphase und dann in der Reifephase rot. Jede grün geerntete Frucht ist nicht reif.

Mitte Februar werden die Paprika aus getrockneten Körnern der reifen Früchte in Anzuchtschalen gesät und nach etwa 2 Wochen sind die Pflänzchen so groß, dass sie pikiert werden müssen. Dazu setze ich 10 - 12 Pflänzchen zweireihig in eine Blumenkrippe (1 m lang) und diese werden warm und sonnig bei mir innen auf die Fensterbänke der Wohnung gestellt. Da Paprika keinen Wind von der Seite und keinen Regen von oben verträgt, weil dann die Blüten abfallen, habe ich eine Kiste mit der Grundfläche von 1 x 2 m gebaut, die mit Plexiglas an den Seiten und oben verkleidet ist. Behelfsmäßig ginge auch eine Plastikfolie. Paprika benötigen keine Hitze im Sommer, sondern begnügen sich mit den Temperaturen in unserer gemäßigten Zone. In meine Paprika-Kiste passen, je nach Sorte, 60 bis 80 Paprika-Pflanzen, die normalerweise bis zu je 15 Früchte tragen. Vor dem Frost im Spätherbst müssen diese geerntet sein.
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Glashaus

Mein Glashaus ist fast 6 m lang und 2,50 m breit. Ursprünglich hatte ich ein Glashaus mit der Grundfläche von 2,50 x 2,50 m. Im Januar 1990 gab es einen fürchterlichen Sturm, der mein Glashaus 6 m weit weg geworfen hatte. Millionen Scherben wurden von der Familie aufgesammelt. Das Aluminium-Gestell war verbogen. Ich kaufte damals genau das gleiche Modell wieder und stellte es an die selbe Stelle, allerdings verankerte ich es in der Grundmauer. Mein Schwiegervater hat das alte verbogenen Gestell repariert und wir haben es mit 80 cm Abstand Rücken an Rücken gegen das neue Glashaus gestellt und insgesamt verglast, ebenfalls das 80 cm breite Zwischenstück.
Im Sommer muss die Temperatur ständig überwacht werden und darf die 40 Grad nicht überschreiten. Da ich noch keine Bewässerung im Glashaus habe, muss ich auch bei Regenwetter gießen. Das ist insofern kein Problem als dass ich eine 10.000 Liter-Zisterne besitze und bisher noch nie Leitungswasser verwenden musste. An heißen Tagen vergieße ich bis zu 200 Liter Wasser. Im Glashaus werden vorzugsweise Tomaten, Gurken und Petersilie angebaut, im April wird es als Frühbeet genutzt und lässt Radieschen und Salate wachsen.

Es ist immer problematisch, wenn ich mit dem Traktor auf einer längeren Reise bin, jemanden zu finden, der/die mein Glashaus gießt und dabei zwischen Unkraut und nützlichen Pflanzen unterscheiden kann. Bisher hat es mein Sohn Dietrich immer hin bekommen.
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Der Fischteich

Der Fischteich hat eine Grundfläche von 2,50 x 3,20 m und eine Tiefe von 1,20 m

Ursprünglich hatte ich an gleicher Stelle einen Teich, der nur 35 cm tief war und ich nutzte ihn zum Erwärmen des Gießwassers aus der Zisterne. Nachdem mir mein Wanderfreund Rainer Goldfische hinein gesetzt hatte, die sich schnell von 7 Exemplaren auf über 50 Tiere vermehrt hatten, musste ich den Teich tiefer ausgraben. Heute habe ich viel Spaß an meinen "Haustieren", allerdings ist der Aufwand, diesen Teich klar zu halten, enorm und die Investition in Filter und UV-Anlage geht in mehrere Hundert Euro.
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Obstbaumbestand

In meinem Garten habe ich 6 Obstbäume: 1 Frühkirschbaum, 1 Spätkirschbaum, 2 Apfelbäume, 1 Mirabellenbaum und 1 Zwetsch(g)enbaum

Als ich das Grundstück im Jahre 1987 gekauft habe, waren die Obstbäume bereits vorhanden, etwa 2 m hoch. Sie waren in Reihe am Gemüsebeet entlang gepflanzt, so dass ich sie versetzen musste, was auch gelang. Bei dem Apfelbaum kannte ich die Sorte nicht, aber ich wollte unbedingt einen Boskop-Apfelbaum haben, weil ich den aus meiner Kindheit kannte. So habe ich einen solchen noch gekauft und dazu gepflanzt. Als die Bäume älter wurden und Früchte getragen haben, musste ich feststellen, dass der vorhandene Apfelbaum ebenfalls ein Boskop-Baum war. Nun habe ich zwei davon. In einem befindet sich ein Mistelzweig, den ich selbst dort hingepflanzt habe. Der Frühkirschbaum, der nur orange-farbene Kirschen hervorbringt, hat normalerweise keine Maden, weil der Reifezeitpunkt sehr früh ist. Diese Frühkirschen sind sehr süß und müssen am Tag des Pflückens weiter verarbeitet oder sofort gegessen werden. Der Spätkirschbaum hat häufig Maden. Der Mirabellen und der Zwetschenbaum tragen inzwischen sehr gut. Die Früchte versuche ich auch zu verarbeiten. Alle Bäume sind mittlerweile sehr dick, so dass ich meine Hängematte, die ich mir aus Bindegarn für Hochdruck-Ballenpressen selbst geflochten habe, anbringen kann. (Damit das Seil nicht in den Baum einschneidet, muss es am Stamm mit senkrechten Stäben auf Distanz gehalten werden, siehe Bild links)
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Grillecke





Meine Grillecke ist eine Baustelle und wird im Zuge der Erneuerung des Hintereinganges zur Werkstatt eingerichtet. Zur Zeit steht der Grill mitten im Garten. In Jahren mit mildem Winter kann die Garten-Grill-Saison sogar bereits Ende Februar eröffnet werden .... ;-)

Dieses Bild wird nach Beendigung der Baustelle ersetzt.
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Bevor ich an die Errichtung der Grillecke komme, musste ich im Sommer 2017 erst eine andere Baustelle beginnen, nämlich die Reparatur des Schuppens, in dem ich meinen Autoanhänger untergebracht habe . Die letzten Winter haben das Dach stark beschädigt, eine Behelfsreparatur würde einen weiteren Winter nicht mehr überstehen.



Einen Teil des neuen Fundamentes habe ich vor dem Oktober 2017 schon betoniert, vor Einbruch des Winters soll das neue Dach drauf sein. Dieses Mal kommen Ziegel auf einen ganz stabilen Unterbau. (7_175)






Misthaufen und Kompost

Der Misthaufen wird im Frühjahr mit frischem Mist angesetzt und hat bis zum Herbst Zeit, richtig durch zu ziehen. Dann wird der Mist in großen Mengen im Glashaus eingegraben und etwas dosierter in den Beeten, manchmal auch unter die Blumen. Vom Jahr 2013 habe ich noch etwas Mist übrig (siehe Bild. Wahrscheinlich kann ich im nächsten Jahr deutlich weniger Mist holen.

Alle Garten- und pflanzlichen Küchen-Abfälle werden verkompostiert, ausgenommen Holz, Nuss-Schalen und stachelige Pflanzen. Zum Abschluss des Komposthaufens kommen die umgestürzten Inhalte der Blumenkästen, die den Balkon zieren. Sie verhindern auch, dass der Wind das Laub aus dem Kompostgestell weht. Laub ist ein sehr guter Dünger, der allerdings zu wenig Stickstoff enthält, um schnell zu verrotten. Darum wird zwischen dem Laub Pferdemist untergewühlt. Pferdemist liefert den nötigen Stickstoff und lässt den Komposthaufen sehr schnell verrotten. Neben dem verrottenden Komposthaufen sieht man den neu angesetzten "nächsten" Komposthaufen. Die Aufnahme ist vom 15.2.2014.
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Terrassenbereiche

Es gibt auf meinem Grundstück drei Möglichkeiten, an einem Tisch auf der Terrasse zu sitzen. Hier auf dem Bild sehen wir den mit Natursteinen gepflasterten Bereich am Teich, der morgens sehr früh durch die Sonne beschienen ist und sich deshalb als Frühstücksterrasse besonders eignet.

Zwei weitere Terrassen sind entstanden, als ich den Hof an der Westseite des Hauses strukturiert habe und neben der Hofeinfahrt, die einen Höhenunterschied von 35 cm ausgleichen muss, eine lange ebene Fläche bietet, die ich durch einen mobilen "Raumteiler", der bepflanzt ist und auch im Sommer Schatten spendet, in zwei Teile getrennt habe.
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Terrassenbereich 2



Die Terrasse vor der Schiebetür zum Wohnzimmer liegt erst ab der Mittagszeit in der Sonne, weil sie nach Westen liegt. Hier ist der direkte Weg zur Küche sehr von Vorteil.
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Terrassenbereich 3



Dieser Terrassenbereich war lange Zeit nicht nutzbar, weil er als Lagerstelle für Baumaterial, wie Pflastersteine, Mauersteine, Sand und Kies diente. Ab Sommer 2015 war der Platz frei geräumt und konnte während der Hitze im August als schattiges Plätzchen genutzt werden.
Hier befindet sich der Terrassenbereich, der durch die hohen Sträucher nach Westen und einen "lebenden" Sichtschutz nach Süden, sowie eine Markise vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Dieser Bereich ist auch geeignet, die Wäschespinne auf zu nehmen. Zur Zeit verwende ich im Sommer eine Wäscheleine, die zwischen den Obstbäumen gespannt ist.
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Gotisches Hoftor



Das Hoftor besteht aus sechs gotischen Bögen, das im Zusammenspiel mit den Torpfosten eine gotische Kirche stilisiert andeuten soll. Die beiden rechten Bögen sind das Hoftürchen. Es kann einfach durch Druck dagegen geöffnet werden, eine Schließfeder hält sie geschlossen.



Für alle Nachbarn und Passanten war dies ein gewöhnungsbedürftiger Anblick, auf alle Fälle aber ist es ein Hingucker.

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