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Spanientour



Vorerkundung mit dem Wohnmobil




Dieses Wohnmobil haben Geli und ich uns angeschafft, weil eine Reise, die eventuell 4 Monate dauern und bei der ich über 7.000 Km fahren werde, dieses mal mehr Vorbereitung benötigt als das bei den bisherigen Reisen erforderlich war. Daher ist eine Vorerkundung mit dem Wohnmobil nötig. Ich werde jetzt einige Umbauten darin vornehmen und vor allem die Heizung austesten. Auch wird der Alkoven nicht als Schlafgelegenheit gebraucht, sondern als Raum für dicke Winter- und Bettwäsche.



Die Vorerkundung wurde zunächst verschoben, da ich durch einen Wasserschaden in meinem Haus und eine damit verbundene Auseinandersetzung mit dem Verursacher gebunden bin. Wenn ein Reisetermin absehbar ist, werde ich mich dazu an dieser Stelle wieder melden.

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Streckenplanung

Grävenwiesbach
Wuenheim
Weinanbaugebiet Beaujelais/Frankreich
Girona/Spanien (1. gotische Kathedrale)
Barcelona (2. gotische Kathedrale)
Burgos (3. gotische Kathedrale)
Leon (4. gotische Kathedrale)
Tordessillas
Kloster de Yuste
San Lorenzo de El Escorial
Madrid
Getafe (John-Deere-Werk)
Toledo (5. gotische Kathedrale)
Granada
Cordoba
Sevilla (6. gotische Kathedrale)
Lissabon (Portugal)
Porto
Santiago de Compostela (Spanien)
Gijon
Bilbao
Gernica
Bordeaux (Frankreich)
Vichy
Alesia
Freiburg
Darmstadt
Grävenwiesbach





Hier ein Blick in den Innenraum des Wohnmobils, das sehr praktisch eingerichtet ist und den engen Raum optimal ausnutzt.
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Kurze Tour




Nachdem Geli und ich drei Wohnungen renovieren mussten, der Wasserschaden zum größten Teil beseitigt war und wir durch anderen Stress genervt und völlig urlaubsreif waren, haben wir sehr kurzfristig beschlossen, die mittlerweile auf das Jahr 2020 verschobene Spanientour mit dem Wohnmobil doch zu starten. Ohne viel Vorbereitungszeit haben wir alles zusammen gepackt und sind am 7. Februar 2019 losgefahren.



Leider ist die Vorerkundung mit dem Wohnmobil nach insgesamt 11 (vom 7. bis 17.2.2019) Tagen abgebrochen worden.

Wir waren einfach nicht ausreichend auf die winterlichen Verhältnisse eingestellt. Die im ADAC-WoMo-Führer als ganzjährig geöffneten Campingplätze waren geschlossen, lediglich einer in der Region hatte für alle geöffnet, aber keinen Service angeboten, man konnte sich nur hinstellen, mehr nicht. Wir hatten uns bereits in Frankreich eine Erkältung zugezogen, die wir in dem Wohnmobil auch bei permanentem Heizungsbetrieb nicht kurieren konnten. Bei bis zu minus 4 Grad Außentemperatur kam die Wärme im Wohnmobil kaum über 15 Grad. Das Fieber wurde immer schlimmer, so dass wir nach der Besichtigung der Kathedralen in BARCELONA und GIRONA Richtung BURGOS fuhren, aber nach ZARAGOSSA bogen wir nach Norden Richtung PAMPLONA ab. Somit haben wir die Pyrenäen südlich umfahren und sind über die BISKAYA, BORDEAUX, das Zentralmassiv und BESANCON zurück gefahren.

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GIRONA



Wir sehen hier die gotische Kathedrale von GIRONA, das liegt in Katalanien zwischen BARCELONA und der Grenze zu Frankreich. Leider wurde die Kathedrale im Laufe der Zeit sehr vernachlässigt und später nicht ganz so stilgerecht rekonstruiert. Gebäude und Baustil waren den Benutzern dieser Kirchenicht ganz so wichtig wie die Funktion als Gotteshaus. Die gotischen Kathedralen in Südeuropa waren im Gegensatz zu den den Kirchen in nördlicher gelegenen Orten nicht so sehr vom Tageslicht durchflutet, man wollte es verständlicherweise kühl haben.





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Gotische Kathedrale von BARCELONA



Wir sehen hier die Westfront der Kathedrale, die inmitten der Altstadt liegt und rundum sehr zugebaut wirkt. Der Turm über der Vierung ist der höchste Turm, die Westfassede hat nur zwei kleinere Türme. Die Kirche ist eine fünfschiffige Hallenbasilika mit sehr schmuckvoller Innenausstattung.

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Innenraum der Kathedrale von BARCELONA



Der Innenraum der Kathedrale macht einen sehr "französisch-europäischen" Eindruck.

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Sagrada Familia


Viele verwechseln den Kunstbau Sagrada Familia mit der Kathedrale in Barcelona. Die Kathedrale ist Gotik, Baukunst. Die Kirche Sagrada Familia ist ein Gebäude im Zuckerbäckerstil des Künstlers/Architekten Antoni Gaudi. Da sich dieser Bau ausschließlich über Spenden und Eintrittsgelder finanziert, ist ein Betrag von 17 Euro als Eintritt in eine Kirche doch recht happig. Egal, wem sie gefällt, der mag sie besichtigen.




Hier auf dem Bild sind die Baukräne nicht weggetuscht. Vielleicht wird das Gebäude ja nach 137-jähriger Bauzeit ja in den nächsten 20 Jahren fertig.
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Biarritz



Am Golf von Biskaya liegt unweit zur spanischen Grenze das Städtchen BIARRITZ. Hier treffen sich alle, die meinen, etwas besonderes zu sein. Schicki-Micki - Tourismus am Atlantik.


Die nächtliche Fahrt auf der Autobahn an ZARAGOSSA vorbei führte uns auf dem Weg nach BURGOS in das Städtchen LOGRONO, wo wir versuchten, tagsüber zu schlafen, aber der Lärm auf allen Straßen ließ uns nicht richtig zur Ruhe kommen. Hier beschlossen Geli und ich, nicht weiter zu fahren, sondern nach Norden über PAMPLONA durch das Baskenland Richtung Frankreich zu fahren. Dort haben wir in einem kleinen Industriegebiet südlich von BORDEAUX übernachtet und im Zentralmassiv mussten wir uns ein Hotelzimmer nehmen, weil wir unbedingt in aller Ruhe das Fieber überwinden und die Erkältung ein wenig einschränken wollten, was uns dort auch gelungen ist.
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CLERMONT-FERRAND



Von BORDEAUX aus genau ostwärts fuhren wir am Nordrand des Zentralmassivs Richtung LYON und fanden in CLERMONT-FERRAND ein Motel. Dort konnten wir uns ein wenig gesundheitlich erholen. Wir übernachteten dort vom 14. auf den 15. Februar 2019


Das Zentralmassiv ist ein Gebirge in der Mitte des südlichen Frankreich, das mit einer Fläche von 85.000 km2 ungefähr 15 Prozent des Landes einnimmt. Es trägt seinen Namen aufgrund seiner zentralen Lage in Südfrankreich. Die bis zu 1.800 Meter hohen Gipfel waren schneebedeckt. Es ist deutlich höher als die deutschen Mittelgebirge. Als wir am nächsten Tag sehr erholt weiterfuhren, übernachteten wir ostwärts von LYON am Rande eines kleinen Dorfes. Es sollte die letzte Übernachtung außerhalb Deutschlands sein. Nach einer langen Fahrt erreichten wir spät am nächsten Abend eine Rastanlage im Schwarzwald.

Fazit:
Die vielen Ziele, die wir in Spanien nicht anfahren konnten, werden wir nachholen, vielleicht in Form von kurzen Wochenend-Flugreisen.

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